Damit konnte doch keiner rechnen – Überraschendes vom Fußballfeld

Ein Fußballspiel gehört zu jenen Dingen im Leben, die für Experten recht durchschaubar sind. Doch auch hier sorgt das unvorhersehbare Element „Spieler“ für einige Überraschungen. Doch nicht nur Spieler, auch Trainer und vor allem Schiedsrichter sind immer für unerwartete Manöver gut. Und einige Rekorde kommen einfach aus dem Nichts.

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Tore ohne Ende

Es gibt jene Spiele, die im Nachhinein sogar ins Guinness-Buch der Rekorde kommen. Spiele, bei denen sich die Spieler verewigen können und damit auf eine Art unsterblich werden. Am 11.04.2001 war es für den Australier Archie Thompson soweit. Obgleich die Männer aus „Down under“ im Grunde genommen nicht gerade als Fußballmacht bekannt sind, so konnten die „Socceroos“ an diesem Abend einen neuen Rekord für die Ewigkeit aufstellen. Im australischen Coffs Harbour gewannen die Männer vom fünften Kontinent ihr WM-Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 2002 gegen Amerikanisch-Samoa mit sage und schreibe 31:0, wobei Archie Thompson als Stürmer einen völlig eigenen Rekord aufstellte. Bereits zur Halbzeit stand es 15:0 für die Australier gegen eine völlig überforderte Gastmannschaft, bei der lediglich ein Mann aus dem Stammkader bedingt durch Einreiseschwierigkeiten des Verbandes auf dem Platz stand. Archie Thompson traf in dieser äußerst einseitigen Begegnung 13 Mal und verewigte sich – gemeinsam mit seiner Mannschaft – im Guinness-Buch der Rekorde als bester Torschütze in einem offiziellen Fußballspiel. Am Ende ging die Begegnung als das torreichste Länderspiel aller Zeiten in die Geschichtsbücher ein.

Der Schiedsrichter kriegt nicht genug

Das ein Fußballspiel in der heutigen Zeit durchaus ein wenig Nachspielzeit mit sich bringt ist sicherlich hinlänglich bekannt. Allein die Höhe der Zusatzzeit, die sich aus den Spielunterbrechungen heraus ergibt, variiert. Die längste Nachspielzeit in der Geschichte des Vereinssports jedoch gab es in einem Bezirksligaspiel zwischen den Mannschaften Dostlukspor Bottrop und Blau-Weiß Wesel.

Der Unparteiische ließ sage und schreibe 28 Minuten nachspielen, was dieser mit den Verzögerungen während des Spielverlaufs begründete. Am Ende dieser langen Begegnung ging BW Wesel mit 4:2 als Sieger vom Platz und der Schiedsrichter hatte allen Beteiligten die Show gestohlen. Dass dieser die ganzen Unterbrechungen sogar noch begründen konnte verwunderte indes an diesem Tag niemanden mehr.

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Der Schiedsrichter sieht rot

Den Rekord für die schnellste bekannte rote Karte in der Geschichte des Fußballs hält der Waliser Lee Todd. Bereits nach 2 Sekunden (!) wurde der Spieler für ein „Foul language“ vom Platz gestellt, da er den Anpfiff des Schiedsrichters mit den Worten „F*ck me, that was loud!“ kommentierte. Dies mag zwar durchaus ein Kuriosum darstellen, jedoch geht es auch noch kurioser.

Im Jahr 2011 verwies der Schiedsrichter Damian Rubino in der 5. argentinischen Liga sämtliche Spieler beider Teams (Claypole und Victoriano Arenas) sowie deren Trainer und Ersatzspieler mit insgesamt 36 (!) roten Karten des Platzes. In der zweiten Halbzeit verfiel die schon unsaubere Partie ins Chaos und in eine Keilerei, an der auch die Trainer beteiligt waren. Da der Schiedsrichter keinen Überblick mehr hatte, wer dabei war und wer nicht, zückte er kurzerhand die rote Karte für alle. So schnell kann es gehen.

Auch wenn man denkt mit einer Wette bei Buchmachern wie bet365 auf Nummer Sicher gegangen zu sein – ein Spiel und die Sportler sind im Endeffekt immer unberechenbar und so kann es zu einigen Highlights und unerwarteten Rekorden kommen – und das macht jedes Spiel einfach spannend!

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